Mittwoch, 28. Dezember 2016

Pleiten, Pech und Pannen im kunterbunten Advent


Niemand ist perfekt und ich schon gar nicht. Wäre auch zu schön, wenn alles einfach so klappen würde, wie ich mir das vorstelle. Doch alles ärgern bringt nichts und darum mache ich das Beste draus und teile meine Tollpatschigkeiten mit euch, so haben wir wenigstens was zum Schmunzeln.

Dieses Jahr wollte ich die Vorbereitungen für den Adventskalender besser machen als die Jahre zuvor. Ich habe schon im August eine Liste erstellt mit passenden Themen und Rezepten und hatte vor, dies nun in den kommenden Monaten zu kochen, fotografieren und tippen. Doch wer will schon im August heiße Schokolade trinken oder Kekse essen? Na gut, im Supermarkt kann man zu der Zeit auch schon die Lebkuchen kaufen, aber mir fiel es doch sehr schwer mich mit der Weihnachtszeit zu befassen und es war ja auch noch soooo viel Zeit.

Dann wurde es Oktober und ich überarbeitete meine Liste nochmal, da ich manches nun doch nicht mehr so gut fand und anderes noch gefunden hatte. Der Drang loszulegen wurde stärker, doch irgendwas war immer. Naja, noch hab ich ja ne Weile.

Der November sollte mein Monat für die Vorbereitungen werden. Nah genug an der Adventszeit und kalt genug um auch schon weihnachtliche Genüsse verzehren zu können. Tja, denkste. Abwechselnd lag das Kind und ich flach und Highlight waren 2 Tage im Krankenhaus. Zu Vorbereitungen kam ich nur in Gedanken.

Doch durch die tatkräftige Hilfe von Jessi, Steffi und Sarah und häufige Spätschichten in der Küche habe ich den Kalender rocken können.

Ausgebremst wurde ich natürlich trotzdem. So habe ich z.B. die Sweet Chili Sauce gleich zwei Mal, weil ich beim ersten Mal überlesen hatte, wie lange ich es köcheln lassen soll. Irgendwie war ich der Meinung einmal aufkochen reicht. Doof, wenn man dann feststellen muss, dass man Sweet Chili Wasser gemacht hat und keine Sauce :)


Ach und dann waren da noch die Seidensterne. Geplant hatte ich ganz tolle Sterne aus Seidenpapier so wie ich sie früher mal gebastelt hatte. Man kann da ganz tolle Muster falten. Sieht mega hübsch aus. Doch erst scheiterte es an meiner Fähigkeit Artikelbeschreibungen richtig zu lesen und ich hatte zu wenig Material. Und dann kam mein Mangel an Geduld mit filigranen Bastelarbeiten zum tragen und die ganze Scheiße angefangene Arbeit landete im Mülleimer...Ausgenommen der sehr einfache Stern im Beitrag zu den Anleitungen :)

Um einiges lustiger, weil süffiger, war das Problem mit dem Karamelllikör. Ich hatte iiirgendwo gelesen, dass es möglich ist aus Dulce de Leche und Vodka einen Karamelllikör zu mischen, doch fand ich kein Rezept mehr. Aber so schwer kann das ja nicht sein. Ich löffelte fröhlich meine Dulce de Leche in den Vodka und probierte schwungvoll - Bäääääh! Viel zu stark. Also mehr davon! Nach drei Mal nachbessern war das Ergebnis halbwegs zufriedenstellend und ich blau :) Ich vertrage doch nix mehr seit der Schwangerschaft. Doch irgendwie ist mir der Likör nicht ganz geheuer, denn oben am Flaschenhals bildeten sich nach 2 Tagen Bläschen. Probieren mochte ich nicht, ob das nun gekippt ist und daher landete auch diese Arbeit im Müll bzw Abfluss.

Nicht ganz so tragisch war die Sache mit der Rehkeule. Ich hatte vergessen diese rechtzeitig aufzutauen, sie war nicht entbeint und so ein riesen Teil bekam ich auch in keine Pfanne um sie anzubraten, wie in den meisten Rezepten gefordert wird. Daher habe ich einfach mal auf gut Glück gewurstelt und das Ding eben mit Knochen in den Topf geworfen. Hat gut geklappt, aber das Schneiden war dann mühselig. Und Anbraten muss man nicht, schadet aber sicher auch nicht. Da es uns wirklich gut so geschmeckt hat, habe ich es in meinem Rezept auch weggelassen.

Und das waren diesmal auch alle Pannen. Ich bin super happy, wie gut es diesmal alles lief und natürlich über die Unterstützung meiner Mädels. Die Vorbereitungen für 2017 laufen jetzt schon - ich lerne also aus meinen Fehlern :)


Was war denn euer größtes Missgeschick in der Geschenkevorbereitung?

Liebe Grüße

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