Samstag, 2. Juli 2016

Whats in the box - Neue Serie

 
Seit Jonathan in die Kindertagesstätte geht beschäftige ich mich natürlich auch mit seiner Frühstücksbox. In unserem Fall benötigt er auch eine Box für Mittags, aber das sind entweder Reste vom Abendessen vom Vortag oder sein geliebtes Müsli von Alnatura mit Früchten.

Doch für morgens tobe ich mich richtig aus. Ich selbst hatte als Kind meist nur ein Wurstebrot dabei und da ich keinen Käse mochte gab es tagein tagaus nur Wurst. Leberwurst, Lyoner, Bierschinken, Pilzwurst, Teewurst und wieder von vorn... Juhuu welche Geschmacksvielfalt über die Jahre bis in die Schulzeit! Nein, im Ernst: Ich kann mich gut an die Versuche erinnern, bei denen ich mit anderen tauschen wollte und selbst in der Ausbildung neidvoll zu meiner Freundin geschaut habe, deren Mutter ihr zur Unterstützung in der Prüfung Käseherzen ausgestochen hatte.

Und genau so eine Mutter wollte ich sein! Eine, die sich etwas mehr Zeit nimmt und nicht nur zwei Brotscheiben zusammenklatscht. Klar, übertreiben muss man es auch nicht, dafür habe auch ich keine Zeit. Aber Jonathan bekam durch BLW ja schon immer eine gewisse Auswahl an Lebensmitteln und daher wollte ich auch jetzt möglichst ähnlich weitermachen.

Daher begab ich mich auf die Suche nach geeigneten Frühstücksboxen mit möglichst vielen Fächern, die aber auch dicht halten. Denn wenn ich Obst in ein Fach gebe und Brot in das nächste, dann einmal durchschütteln auf dem Weg zur Kita - ich stelle mir den Matsch nur ungern vor wenn der Deckel nicht dicht ist.

Ich wurde auf der Seite bentoshop.de fündig und bestellte einige Boxen. Dazu gibt es bald nochmal einen kleinen Bericht. Außerdem fand ich diese süßen "Foodpicks" im Netz und Ausstecher hatte ich eh von Weihnachten genug.

Für mich hat es sich ergeben, dass ich abends am meisten Zeit und Ruhe finde um in 20-30 Minuten sowohl das Essen für Jonathan als auch für mich vorzubereiten. Das ist nämlich der nächste positive Effekt: Für mich selbst war es mir immer zu doof etwas zum Mitnehmen zu machen. Ich habe regelmäßig in der Kantine gegessen oder mir etwas beim Bäcker geholt. Ganz schön teuer auf Dauer. Aber da ich jetzt eh in der Küche stehe mache ich das gleich mit.

Und es macht richtig Spaß das Obst zu schneiden und zu wissen, dass er sich darüber am meisten freut, noch etwas Brot dazu zum sättigen und je nach Lust und Laune weitere Lebensmittel. Und da ich selbst erst mal schauen musste, was man so in eine Brotbox schnibbeln kann dachte ich, dass es den ein oder anderen auch interessiert und inspiriert, was man für den Nachwuchs oder sich selbst schönes einpacken kann.

Ab sofort heißt es daher öfters mal "Whats in the box?"

Schönes Wochenende wünscht

Kommentare :

  1. Ohhh, da warte ich mal ein wenig... aber dennoch werd ich nur zu gaaaaanz besonderen Anlässen nen Keksausstecher verwenden. Ich glaube, ich bin so gepolt, dass in erster Linie Geschmack und Abwechslung zählen, bevor ich zu optischer Aufbesserung übergehe. Aber hammergeil isses schon!

    LG jessi

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    1. Der Ausstecher kommt momentan auch noch sehr selten in Aktion. Meist bei Gurkenscheiben, die er (warum auch immer) mit Schale nicht essen mag. Ich müsste also eh wegschneiden und dann steche ich eben Blumen aus. Meist schnibbel ich auch nur ne schöne Auswahl klein.

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