Montag, 14. Juli 2014

Urlaub an der Nordsee Teil 3 - Esens, Dornumersiel und Dornum

Wie gesagt haben wir die ersten paar Tage einfach nur die Freizeit genossen und die Füße im Sand vergraben.

Doch schon bald wurden wir aktiver und leihten uns Fahrräder aus, was da oben ja echt kein Problem darstellt. A) weil das echt günstig ist und B) ist es ja komplett flach.. Doch unterschätzt nie den nie endenden Wind! Nur als kurzes Beispiel: Nach Esens sind es 4 km. Auf dem Hinweg radelte ich im 7. (und damit höchsten) Gang und dachte mir "hach, das ist ja schön". Auf dem Heimweg hatten wir Gegenwind, ich kam gerade mal im 4. oder maximal 5. Gang vorwärts und war total K.O. hinterher :D

Aber Esens war trotzdem echt hübsch. (Vorsicht es folgt eine Bilderflut ^^)
 Esenser-Stadt-Schkür
 ein Museum mit ostfriesischen Hausgegenständen früherer Tage und viel Krimscrams
 sowie das Café „Teediele“. Sehr zu empfehlen!
 der Marktplatz

 und das Rathaus
 Der Bär findet sich in Esens überall. Folgende Sage ist dazu überliefert:
Als die Stadt Esens im Mittelalter wieder einmal von feindlichen Truppen belagert wurde, befand sich gerade ein fahrender Musikant mit seinem Tanzbären innerhalb der Mauern. Die kriegerische Auseinandersetzung hielt längere Zeit an, aber die mit Mauern, Gräben und Stadttoren befestigte Stadt trotzte allen Angriffen. So verlagerten sich die Gegner auf ein Abschneiden der Nachschubwege und versuchten, die Stadt auszuhungern. Als die Not am größten und die Kapitulation nur noch eine Frage von wenigen Stunden war, befreite sich zufällig der bis dahin eingesperrte Bär, kletterte vor Hunger brüllend auf den Turm eines Stadttores und warf mit Steinen um sich. Die Feinde zogen daraus den falschen Schluss, dass die Esenser noch genügend Proviant hätten, um sogar noch einen Bären füttern zu können. Sie brachen die Belagerung ab; die Stadt war gerettet. Als Dank dafür wurde der Bär nunmehr Esenser Wappentier.

 St. Magnus
Was ich beim Buchen des Urlaubs vergessen hatte: Unser Urlaub fiel in den Beginn der WM!! Und da wir beide super gerne EM und WM schauen, mussten wir uns was einfallen lassen. Doch Dank einem Spontankauf vom Schwiegervater hatten wir ein Mini-Fernsehen dabei und konnten so wenigstens 20x30 cm! Abends die Spiele kucken. (Ok, es hätte auch Public Viewing gegeben, aber das ist nicht so gemütlich, wie im eigenen Bett zu liegen ^^)
Und wir waren als Fußballfans nicht alleine :)
Und auch an diesem Abend lies sich der Himmel nicht lumpen


Am nächsten Tag wurden wir etwas mutiger und machten eine 25 km lange Fahrradtour. Es ging erst nach Dornumersiel, das sich den Hafen mit Accumersiel teilt.


Dann ging es weiter nach Dornum, dessen Schloss uns reizte, und das wirklich einen kleinen Besuch lohnt, auch wenn man es nur im Rahmen einer Stadtführung besichtigen kann. Es ist heute aber eh eine Schule und daher von innen wohl nur bedingt spannend. Von außen jedoch echt hübsch. 
So eine Schule hätte ich mir auch gefallen lassen. :)



 So schöne Rosen im Hof





 Und Entchen! Wir haben uns allerdings überlegt, wie oft wohl die Sachen von einem unbeliebten Schüler im Wassergraben landen...

 Da gings ja ab... Also nix von wegen "Früher war alles besser!"
 Und überall alles in Lehmziegel. Ich mag diese Optik!
Auch an diesem Tag hatte der Himmel eine Überraschung für uns
passend zur WM Fußballspieler am Strand
Und hier mal unser Heim für die zwei Wochen:


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