Donnerstag, 6. Februar 2014

Gelesen im Januar

Und schon wieder ist der Januar rum. Wahnsinn... Diesen Monat wird der Post auch sehr übersichtlich, denn obwohl ich mehr Bücher gelesen habe gibt es weniger zu erzählen.  Aber dazu später mehr.

Das erste Buch im Januar war ein sehr altes Buch. Eines, das ich einmal von meiner Oma bekommen habe und das ich mit etwa 15 das erste Mal gelesen hab. Damals war ich von der Gewalt und dem Ekel sehr überrumpelt und doch habe ich es seither noch einige Male gelesen. Die Rede ist von Der Arzt von Stalingrad von Konsalik.

Die Kurzbeschreibung bei Amazon: Stabsarzt Dr. Böhler kämpft mit dem Mut der Verzweiflung um das Leben von Tausenden von Gefangenen in einem Lager vor dem bitterkalten Stalingrad. Als jedoch sein Assistenzarzt Dr. Schultheiß die junge Kommunistin Janina kennen lernt und beide sich ineinander verlieben, gefährdet Jens Schultheiß nicht nur sein eigenes Leben…

Meine Meinung zum Buch:

Dieser Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Schon allein deshalbt ist er ist packend, spannend, aber doch zugleich humorvoll, soweit das bei solchen Themen überhaupt möglich ist. Definitiv wert gelesen zu werden, auch wenn es sich um "schwere Kost" handelt.

Dann wurde meine Bücherauswahl etwas lustiger, denn irgendwie hatte ich übersehen, dass es sich bei Flucht aus dem Harem von Daria Charon um einen erotischen Roman handelt. Gelesen habe ich es trotzdem. Hat schließlich Geld gekostet. :)

Amazon schreibt: Justin Grenville wird nach zehn Jahren Gefangenschaft im Palast des Paschas von Alexandretta freigelassen. Auf dem Schiff, das ihn nach England bringen soll, entdeckt er in seiner Kabine die aus dem Harem entflohene Leila. Er verspricht ihr, sie nicht zu verraten, wenn sie ihn auf der Reise die Kunst der Liebe lehrt, denn er hat noch nie eine Frau berührt …

Ich fand die Geschichte recht kurzweilig, doch irgendwann ist der Sex fast schon langweilig. Daher habe ich die Fortsetzung auch nicht gelesen.

Und dann begann meine Sucht. In den Kommentaren zu 50 Shades of Grey hatte ich vor Ewigkeiten von der Buchreihe Black Dagger von J.R.Ward gelesen. Und zwar sollte es sich um eine Vampirgeschichte handeln,  die hundertmal besser als Twighlight sein sollte und die vorkommenden Sex-Szenen sollten viel schöner und nicht so monoton beschrieben sein als in 50 Shades of Grey. Also kaufte ich mir das erste Buch und fing an zu lesen. Auch hier wurde ich etwas überrascht, dass der Sex eine doch sehr erhebliche Rolle im Roman spielt, aber tatsächlich ist die Geschichte als solche sehr spannend und die Beschreibung der Sex-Szenen abwechslungsreich und nicht so aufdringlich gemacht und daher entsteht ein gutes Gleichgewicht. Ich bin jedenfalls sehr abgetaucht in diese Geschichte rund um Wrath, Vishous und alle anderen Figuren und habe in 2 Wochen schon 7 Bücher verschlungen.

Doch was mich am meisten stört ist eben genau das: Die Geschichte ist mittlerweile auf 22? Bücher aufgeteilt und keines hat ein wirkliches Ende.  Die Story fließt durchgehend und man schafft kaum den Absprung. Und das geht bei einem Buchpreis von 7 Euro doch schnell ins Geld. Daher hoffe ich doch irgendwie, dass ich irgendwann meine Neugierde beiseite schieben kann und auch mal was anderes lesen. Sonst gibt es nächsten Monat nix neues *lach*

Habt ihr denn vielleicht Empfehlungen für mich? Was sollte ich eurer Meinung nach unbedingt mal gelesen haben?

Liebe Grüße

1 Kommentar :

  1. Huhu!

    "Der Arzt von Stalingrad" habe ich auch vor laaaanger Zeit mal gelesen.
    Musste grade an das Buch "Mir selber seltsam fremd" von Reese denken. Eine unheimlich berührende Story, die den Krieg in Russland absolut unverblümt erzählt. Kann ich dir ans Herz legen! http://www.amazon.de/Mir-selber-seltsam-fremd-Unmenschlichkeit/dp/3548604862/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1394361591&sr=8-1&keywords=mir+selber+seltsam+fremd (ab und zu sind starke Nerven selbst beim Lesen gefragt)

    LG, An

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